Die Morgensonne war noch ganz sanft als Rael, Naomi und ich uns am Dienstagmorgen nach Kakamega begaben, wo Ophilo auf uns wartete. Der Plan war, dort in ein matatu einzusteigen, dass uns nach Kisumu zum
Impala Tierpark bringen sollte. Die Impalas sind übrigens eine spezielle Art von Antilopen, die in Afrika leben und spazieren im Park frei herum. Alles dauerte ein bisschen länger als gedacht, weil die matatus keine festen Abfahrtszeiten haben. Sie warten bis kein Platz mehr frei ist und erst dann heißt es "Abfahrt!". Gegen 10.30 Uhr erreichten wir Kisumu. Dort stellte ich dann mit Erschrecken fest, dass ich meine Speicherkarte der Kamera gestern mit dem Laptop genutzt hatte und nicht wieder in die Kameratasche gesteckt hatte. Ohne Speicherkarte - keine Bilder. Also musste eine neue Speicherkarte her. Zuerst fuhren ließen wir uns von zwei boda bodas zum Tierpark bringen. Dort zahlten wir den Eintritt für Rael und Naomi, damit sie schon einmal den Tierpark entdecken konnten. Währenddessen fuhren Ophilo und ich ins Stadtzentrum von Kenias drittgrößter Stadt und besorgten eine neue Speicherkarte. Diese Aktion sollte sich auszahlen, denn so konnte ich die folgenden Eindrücke festhalten.
Als Ophilo und ich ankamen, hatten Naomi und Rael schon den halben Park entdeckt und konnten uns als Guides zur Verfügung stehen. Das etwa ein Quadratkilometer große Gelände enttäuschte nicht. Gleich zu Beginn begegneten uns frei herum springende Meerkatzen. Sogar den kleinen Jungen konnten wir beim Spielen zusehen.
Den Pavian konnte man im nächsten Gehege betrachten.