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Den ersten Gedanken, der sich mit Island beschäftigte, setzte mir mein Bruder Jonathan in den Kopf. (siehe auch: Wer bin ich?). Doch die Leidenschaft für den Norden ist schon in den letzten Jahren ein Teil von mir geworden. Mein größter Bruder Alexander wohnt in Schweden und die vielen Besuche dieses Landes faszinierten mich immer wieder.
Zudem kam es mir vorteilhaft vor, dass Island eine der geringsten Kriminalitätsraten der Welt vorweisen kann. Eine kleine schnuckelige 100.000m²-Insel, die derzeit von ca. 350.000 Isländern bevölkert ist (Davon wohnen übrigens 60% in der Region Reykjavík.), kam mir vor, wie das perfekte Urlaubsziel für mich. Mittlerweile bin ich auch froh den gefühlten 50°C in Deutschland entfliehen zu können. In Island kann ich angenehme 15°C mit Sprühregen genießen.
Der Gesamtplan ist, einmal mit dem Fahrrad um die komplette Insel herumzufahren. Ich habe für mich festgelegt, die sogenannte Hringvegur (dt. Ringstraße) als Groborientierung zu verwenden. Abweichungen von dieser Strecke sind auf jeden Fall eingeplant und werden auch von vielen Isländern empfohlen. Die Ringstraße selbst ist übrigens ca. 1500km lang.
Zwischendurch werde ich dann im Norden Islands (Varmahlíð) für 3 Wochen auf einer Farm arbeiten, also Milchkühe melken, im Garten arbeiten und Tiere füttern.
Ich bin gespannt, wie die isländischen Verhältnisse sind und wie ich letztendlich mit dem Fahrrad vorankomme.
Nach der Ankunft in Reykjavík werde ich bis zum 30.06.19 die Hauptstadt erkunden und letzte Vorbereitungen treffen. Und dann geht es in 8 Tagen bis hoch zur Farm.
Die meisten, denen ich von meinem Plan erzählte, reagierten ähnlich:
- Island? Wirklich schönes Land, ich beneide dich.
- Allein? Wow. Das würde ich mich nicht trauen.
Sicherlich war mir auch ein wenig mulmig zu Mute, als ich dann mit 3 Taschen und mit einem Fahrradkarton auf Rollen im Zug saß, aber allein zu reisen, scheint Balsam für die Seele zu sein. (So wurde es mir zumindest berichtet.)
Zum einen erhoffe ich mir, allein schneller Kontakte knüpfen zu können. Zum anderen denke ich, dass es gar nicht so schlecht ist, mal eine Zeit lang mit sich allein zu sein, um die Gedanken zu ordnen.
Bitte schreib` mich einfach an: eva@kratzsch.org
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