Kenya wird durchzogen vom großen afrikanischen Grabenbruch (Great Rift Valley). Im Verlauf der Bildung des Grabenbruchs entstanden zahlreiche Vulkane. Uns wurde erklärt, dass der weinende Stein durch einen Vulkanausbruch von einem dieser Vulkane nach Kakamega geschleudert wurde.
Es wird erzählt, dass es sich bei dem Stein um einen König handelt, der einst in Kakamega über das Isukha-Volk herrschte. Er war so stur und grausam, dass er von der dortigen Gemeinde für eine Zeit nach Ägypten verbannt wurde. Dort blieb er für 4 Tage. Danach kam er mit einem Schiff nach Ilesi zurück. Das Schiff und auch sein Gepäck sind in Form von Steinen neben und hinter dem König zu finden. In Ilesi musste der König aber feststellen, dass seine Frau und Kinder ihm nach Ägypten gefolgt waren, ohne ihn zu finden. Der König wurde traurig und wütend, aber weil er sich nicht gebessert hatte, wurde er von den Göttern versteinert. Im Moment als er versteinert wurde, schaute er in Richtung Ägypten und weinte um seine Frau und Kinder.
Auch wenn die wahre Geschichte dem Stein wohl ein wenig seinen Zauber nimmt, soll sie hier erwähnt werden: Unter dem kleineren Stein (dem Kopf der Figur) befindet sich eine kleinere Kuhle, die sich bei Regen mit Wasser füllt. Jedes Jahr im August (zur Fledermaussaison) kommen dann Fledermäuse in die Gegend und baden in dieser kleinen Wasserlache. Die Geräusche, die die Tiere von sich geben und das Wasser, das dann überläuft und am Stein herunterfließt, ließ die Menschen früher glauben, dass der Stein tatsächlich weinen würde.












































































































